Wenn sich Jugendliche radikalisieren oder extremistischen Ideologien folgen, dann betrifft dies jeden Einzelnen von uns. Solche Entwicklungen führen zu Kriminalität, Orientierungslosigkeit und sozialer Isolation unter jungen Menschen, was einen kaum messbaren, jedoch spürbaren Schaden innerhalb der Gesellschaft ausmacht. Seit 2012 stellen wir uns als Kölner Hilfsinitiative 180°-Wende dieser Herausforderung. Durch unsere Präventionsarbeit möchten wir in unserem Aktionsradius:

  1. das Potential an Kriminalität, Radikalisierung und Perspektivlosigkeit unter jungen Menschen nachhaltig beseitigen, indem wir an den Ursachen dieser Phänomene ansetzen. Nur mit Hilfe von effizienter Präventionsarbeit gelingt es derartige gesellschaftliche Erscheinungen einzudämmen.
  2. jungen Menschen, die sich bereits radikalisiert haben oder andere kritische Entwicklungen durchlaufen, unsere Hand reichen, um eine 180 Grad Wende in ihrem Leben zu schaffen.
  3. ein großes Hilfsnetzwerk schaffen, bestehend aus Coaches, Multiplikatoren und Mentoren aus den jeweiligen Stadtteilen, sowie öffentlichen Institutionen und diversen Einrichtungen.
  4. ein sichtbares Zeichen für eine weltoffene Gesellschaft und ein friedliches Zusammenleben aller Kulturen und Religionen in Deutschland setzen.

180°-Wende soll das Rad nicht neu erfinden. Wir wirken dort, wo andere nicht hingelangen und wir arbeiten gemeinsam mit jungen Menschen. Das Engagement der Multiplikatoren führt gerade dazu, dass die vorhandenen sozialen Angebote der öffentlichen Hand oder der privaten und kirchlichen Träger noch besser genutzt werden.

Mit unserer kulturellen Vielfalt und unseren eigenen Lebenserfahrungen können wir den jungen Menschen glaubwürdig und auf Augenhöhe begegnen. Wir sind zudem unabhängig und gehören keiner politischen Partei an. Unsere Hilfe erfolgt unbeschadet jeglicher kultureller und religiöser Hintergründe und ist primär auf den vorhandenen und individuellen Bedarf ausgerichtet.